| Aussaattechniken und -verfahren |
Bevor Sie mit dem Säen der Pflanzen beginnen,
sollten Sie sich über die Aussaattechnik im Klaren sein. Die Aussaattechnik lässt sich
in drei Verfahren aufteilen, der Reihenaussaat, der Breitsaat oder der Hostsaat. Samen
werden, je nach Größe, verschieden tief gesät. Vor der Aussaat müssen Ihre Beete
gründlich gelockert, von Unkraut befreit und mit Kompost versorgt werden. Die Reihen- oder Rillensaat ist die übliche Saatmethode für Gemüse. Dabei wird die Rille mit einer Schnur markierte und anschließend mit der Ecke einer Hacke auf die erforderliche Tiefe herausgezogen. Das Saatgut wird anschließend Korn neben Korn in der Rille ausgebracht, die Erde vorsichtig mit einem Rechen über die Samen geschoben und leicht angedrückt. Zuletzt wird alles leicht, mit einer feinen Brause, gewässert. Erbsen, frühe Möhren und Sämlinge, erfordern eine bis zu 25cm breite Rille in der erforderlichen Tiefe. Breitsaat oder breitwürfiges Säen erfordert etwas Übung und ist bestenfalls für Feldsalat geeignet. Zudem ist der Samenverbrauch wesentlich höher und das spätere Vereinzeln arbeitsintensiver. Bei dieser Technik ist der Saatbereich in eine Richtung fein krümelig zu rechen. Danach ist der Samen dünn auszustreuen, der eingesäte Bereich vorsichtig quer zu rechen, um die Samen zu bedecken, und gründlich mit feiner Brause zu wässern. Bei der Horstsaat werden die großen Samen wie Bohnen und Kürbisse einzeln gesät, indem mit dem Pflanzholz ein kleines Loch in die Erde gedrückt wird. Dabei ist darauf zu achten, dass der Samen Bodenkontakt hat. |